Archive of Juni 2009
Männermode aus Paris: die Highlights
In Paris wurde die vergangenen Tage die Männermode des Sommers 2010 gezeigt. Die Stossrichtung - entspannte Daywear mit belebten Oberflächen, kaum Formalwear - bestätigt die DMI-Thesen "De-Stressed" und "Collage" für Sommer 2010. Untenstehend einige der inhaltlichen und optischen Highlights, für das DMI zusammengefasst von der Redaktion des NZZ-Magazins "Z". Die ganzen Berichte und Quellen gibt es HIER.

Dior Homme by Kris van Assche.

Dries van Noten.

John Galliano.

Hermès by Véronique Nichanian.

Lanvin by Alber Elbaz & Lucas Ossendrijver.

Louis Vuitton.

Yves Saint Laurent by Stefano Pilati.
09-29-06 - 09:16 | 0 CommentsHugo by Hugo Boss - Menswear Sommer 2010
Frisch aus Paris eingetroffen: die neuen Looks des Belgiers Bruno Pieters, der als Creative Director von Hugo by Hugo Boss amtet. Pieters war in den letzten Saisons einer der Vorreiter eines düsteren Futurismus mit Ecken und Kanten. Offensichtlich hat sich diese Vision für Sommer 2010 bereits wieder ein Stück weit entspannt!

Highlights der Mailänder Männermodewoche
Die Vorlage der Pitti Uomo in Florenz war: es gibt einen vorsichtigen Optimismus – Branchenbeobachter erwarten, dass die negative Marktentwicklung in den folgenden Monaten abflacht oder sehen gar erste Signale einer Erholung. Doch der Weg aus der Krise ist kein einfacher und kein kurzer. Ausserdem verlangt er von allen Marken ausserordentliche Leistungen. Es muss gleichzeitig an der Stringenz der Kollektionen, der Qualität der Produkte wie auch am Preisniveau gearbeitet werden.
In Florenz war eine veredelte Sportivität mit einem getragenen Look das grosse Thema. Die ideale Garderobe des Mannes sieht – einmal mehr! – aus wie bereits getragen, gewaschen und nur kurz angebügelt. Steife Anzüge und die vor kurzem noch heiss gehandelte neokonservative Note sind im Zuge der Selbstdemontage des Finanzsektors keine Option mehr.
Mailand bestätigte vergangene Woche die grosse Entspannungsoffensive für den Mann deutlich. Lässige Freizeitmode und neue, wesentlich weichere Verarbeitungen waren durchs Band zu sehen. Krawatten machten sich dafür sehr rar – wenn sie überhaupt gezeigt wurden, dann nur als extrem weiche, ungesteifte Seidenfoulards, die einem Look etwas dandyeske Flamboyanz geben.
Look vom Bally.

Bottega Veneta.

Burberry Prorsum.

Ermenegildo Zegna.

Gucci.

Jonh AG.

Thom Borowne für Moncler.

John Varvatos.

Woolrich Woolen Mills.
09-26-06 - 06:16 | 0 CommentsMichael Jackson remembered
Seit rund sechs Stunden überschlagen sich die Meldungen im Internet, auf Facebook und anderen Plattformen - Popstar Michael Jackson ist im Alter von 51 Jahren an einem Herzversagen gestorben. Radiosender in Europa schalten ihre Nachtautomaten ab und jagen Moderatoren aus dem Bett, um Live-Sondersendungen zu schalten.
Man wird den exzentrischen Popstar mit Sicherheit vermissen, auch wenn seine musikalische Entwicklung abgeschlossen schien. Die Modewelt hat dem Verstorbenen auch schon zu Lebzeiten verschiedene Denkmaler gesetzt und Hommages gewidmet, zuletzt etwa Balmain mit einer Interpretation von Michael Jacksons Stil aus der Hochblüte seines Schaffens, zirka 1987 bis 1993. (jvr.)


Marni - die Garderobe für den Mann
"A versatile wardrobe" ist es, wonach Consuelo Castiglioni für den Marni-Mann sucht: eine abwechslungsreiche, vielseitige Garderobe. Typisch sind knackige Baumwolle, Leinen, belebte Oberflächen und kleine geometrische Muster."Elegant with an easy feel" will diese Kollektion für Sommer 2010 sein. Das DMI-Schwerpunktthema "De-Stressed" wird wuchtig Realität. Wiederum wird die Krawatte nur noch dort eingesetzt, wo sie "artfremd" und darum überraschend ist.

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